Computerbegriffe kurz erklärt

Hier werden Computerbegriffe kurz erklärt. Natürlich bemühe ich mich, Fachbegriffe beim Gespräch zu vermeiden und alles für den Kunden verständlich zu erläutern. Aber ganz ohne Begriffe aus der Computerwelt kommt man nicht aus. Sie kennen das von der Auto-Werkstatt, auch dort werden Sie oft mit Fachbegriffen konfrontiert.

Hier werden die gebräuchlichsten Begriffe aufgeführt. Ergänzungen und Anregungen sind gerne gesehen.

  • App, Applikation: Ein Anwendungsprogramm, welches auf dem Computer, dem Handy oder dem Tablet aufgerufen werden kann. Beispielsweise der Browser, das E-Mail-Programm oder ein Spiel

  • Arbeitsspeicher, RAM: Wenn das Betriebssystem oder auch ein Programm gestartet wird, lädt es sich selbst in den Arbeitsspeicher. Der Arbeitsspeicher besteht aus Chip-Bausteinen auf Riegel-förmigen Platinen, die in das Mainboard gesteckt werden. Aus diesem Speicher kann sehr schnell gelesen und geschrieben werden. Er funktioniert aber nur, wenn er unter Strom steht. Wird der Computer ausgeschaltet, wird der Inhalt des Arbeitsspeichers gelöscht.

  • Browser, Webbrowser: Ein Programm, mit dem man sich Webseiten im WWW (World Wide Web) ansehen kann und durch anklicken von Links so durch das Web "surfen" kann. Bekannte Browser sind Mozilla Firefox, Google Chrome und Internet Explorer

  • Betriebssystem: Das Betriebssystem bildet die Schnittstelle zwischen Hardware und Software dar. Es ist dafür zuständig, dass die Hardware richtig angesprochen wird (z. B. durch Treiber) und meldet der Hardware, wenn Benutzereingaben (z. B. durch Maus oder Tastatur) erfolgen. Bekannte Betriebssysteme sind Microsoft Windows und Linux auf dem PC und Notebooks sowie Android auf Handys und Tablets. Die meisten Betriebssysteme bestehen heute jedoch nicht nur aus dieser Vermittlungs-Schnittstelle, sondern liefern schon viele Applikationen zur Anwendung mit.

  • CPU, Prozessor: Das "Herz", oder besser das "Gehirn" des Computers. Die CPU (Central processing unit = "Zentrale Verarbeitungseinheit") sitzt auf dem Mainboard im Innern des Computers und verarbeitet alle Rechenbefehle, die sie von Programmen und Betriebssystem erhält. Bei PC und Notebook dominieren heute Prozessoren der so genannten x86 Architektur der Hersteller Intel und AMD, die alle auf den 8086-Prozessor von Intel zurück gehen, der im ersten IBM-PC von 1981 verbaut war. In Handys und Tablets kommen dagegen heute vor allem Prozessoren der ARM-Architektur vor, welche sich u. a. durch geringen Stromverbrauch auszeichnet.

  • E-Mail: E-Mail ist eine Art elektronische Post, mit der Mitteilungen und heutzutage auch Dateien (aber nur in geringer Größe) an andere Teilnehmer verschickt werden können. Um am E-Mail Verkehr teilzunehmen, zu verschicken und zu empfangen benötigt man eine E-Mail-Adresse, die man oft von seinem Internet-Anbieter (Provider) erhält. Die E-Mail-Adresse hat in Deutschland oft die Form name@provider.de.

  • Festplatte, HD: Auf der Festplatte werden das Betriebssystem, Anwendungsprogramme und Daten gespeichert. Sie ist im Computer fest verbaut und an das Mainboard angeschlossen. Es gibt aber auch externe Festplatte, die über die USB-Schnittstelle an den Rechner angeschlossen werden können. Die Festplatte ist ein magnetischer Speicher. Sie besteht im inneren aus mehreren übereinander gelagerten Scheiben und Schreib/Leseköpfen und hat geöffnet Ähnlichkeit mit einem Mini-Plattenspieler.

  • Internet: Das Internet ist ein weltweites Netzwerk welches aus untereinander verbundenen (vernetzten) Computern besteht. Im Internet kann jeder Computer mit einem beliebigen anderen Computer Kontakt aufnehmen. In der Praxis geschieht das beispielsweise dadurch, dass ein Anwender an seinem Computer im Browser eine WWW-Adresse eingibt. Dadurch wird der Computer kontaktiert, dem diese Adresse gehört und auf dem die zugehörigen Webseiten gespeichert sind. Dieser Computer schickt dem Computer des Anwenders die gewünschte Webseite. Der Anwender-Computer stellt die Webseite im Browser dar und der Anwender kann die Seite ansehen. Neben dem WWW werden im Internet noch viele andere Dienste angeboten, wie z. B. E-Mail.

  • Mainboard, Motherboard: Das Mainboard ist die im Computergehäuse fest verbaute Hauptplatine. Auf ihr werden alle anderen intern benutzten Bestandteile und Geräte angeschlossen oder fest verbaut, wie z. B. die CPU oder die Festplatte

  • Office, Office-Programm: Als "Office" wird eine Programmsammlung bezeichnet, die dazu dient, Texte zu schreiben (Textverarbeitung) - beispielsweise Briefe -, Kalkulationen in einer Tabelle durchzuführen (Tabellenkalkulation), zu zeichnen und andere Dinge zu tun, die oft mit typischer Büro-Arbeit verbunden werden. Bekannte Office Programme sind LibreOffice, OpenOffice oder Microsoft Office.

  • Router: Der Router ist ein Gerät, welches einen Zugang zu anderen Netzen bereit stellt. In der Praxis besteht bei Anwendern zu Hause ein Heimnetz, welches aus einem oder mehreren Computern (inklusive Handys und Tablets) besteht. Der Router stellt einen Zugang zum Internet bereit. Dabei achtet der Router mit Hilfe einer Firewall darauf, dass keine unerwünschten Datenpakete in das Heimnetz gelangen. Router stellen neben kabelgebundenen LAN-Anschlüssen oft auch einen WLAN-Zugangspunkt (Access Point) bereit, so dass sich Geräte auch drahtlos am Router anmelden können.

  • USB, Universal Serial Bus: USB-Schnittstellen sind standardisierte Schnittstellen an Computern und anderen datenverarbeitenden Geräten. An USB-Schnittstellen an Computern können mit USB-Kabeln eine Vielzahl von externen Geräten angeschlossen werden, wie z. B. Tastatur, Computermaus, Webcams, Drucker, USB-Sticks zur Speicherung von Daten und externe Festplatten.

  • Web, WWW, World Wide Web: Das Web ist neben E-Mail die häufigste Anwendung im Internet. Es besteht aus untereinander verlinkten Seiten. Durch klicken auf einen Link kann man von einer Seite zur anderen gelangen und so durch das Web "surfen". Zu Beginn bestand das Web vor allem aus Text. Dann folgten im Text eingebettete Bilder. Heute sind auch Videos und andere multimediale Inhalte Bestandteil des Web. Mittlerweile werden auch komplette Anwendungsprogramme im Web bereit gestellt, mit denen man - ähnlich wie mit auf dem Computer gespeicherten Programmen - alles mögliche machen kann, vom Spiel bis hin zur Office Textverarbeitung.

  • WLAN, Wireless LAN, WiFi: Ein WLAN bietet die Möglichkeit, dass sich ein Computer drahtlos, also über Funk, in einem Netz anmelden kann. Nötig ist dafür ein WLAN Zugangspunkt (engl. Access Point) sowie, dass der Computer über einen WLAN-Adapter verfügt. In der Praxis haben Anwender zu Hause einen WLAN-Router stehen, der für die Verbindung ins Internet sorgt und an dem sich Computer anmelden können.

SMS und Telefon: 01578-5610820

ab 18 Uhr und am Wochenende